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Gelebte Tradition

Die Gilden und Beliebungen sind ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Schleswig.

Es ist gelungen, Traditionen über Jahrhunderte so lebendig zu halten, dass sie auch im modernen Leben der Menschen generationsübergreifend noch einen festen Platz haben. 

Beliebungen

Die vier Beliebungen (Totengilden) sind entstanden, als die Pest in Schleswig wütete.

Die Alte Beliebung wurde 1629 gegründet, die Holmer Beliebung 1650, die Friedrichsberger Beliebung 1638 und die Lollfußer Beliebung 1651. Ziel war es, gemeinschaftlich für ein würdiges Begräbnis der Verstorbenen zu sorgen und den Angehörigen zu helfen.

Die Bürger fanden sich "aus freiem Belieben", also ohne Anordnung der Obrigkeit zusammen.  

www.holmer-beliebung-sl.de

www.friedrichsberger-beliebung.de

www.lollfusser-beliebung.de

Gilden

Die Friedrichsberger Schützengilde von Gottorf von 1653, die Lollfußer Schützengilde von 1699 und Schleswigs älteste und größte Schützengilde, die 1449 gegründete Altstädter St. Knudsgilde, waren vor hunderten ins Leben gerufen worden, um für Ordnung zu sorgen und die Stadt zu verteidigen.

Das Wort Gilde bedeutet übrigens im Friesischen und Altnordischen Gelage oder Schmaus. Schon damals kam also auch das gemeinsame Feiern und Genießen nicht zu kurz.

www.altstaedter-st-knudsgilde.de

www.lollfusser-schuetzengilde.de